21.01.2026

US-Ernährungspyramide von Robert F. Kennedy


Die neue Ernährungspyramide von Robert F. Kennedy Jr. ist mehr als ein Bild – sie ist ein Statement. Sie stellt die gewohnte Ordnung radikal auf den Kopf und rüttelt damit an allem, was viele von uns jahrzehntelang über „gesunde Ernährung“ gehört haben.


🌿 Was ist neu - und was fällt weg?

Ein zentraler Kritikpunkt der neuen Ernährungsrichtlinien richtet sich gegen ultrahochverarbeitete Lebensmittel (UPF - ultra processed food). Dazu zählen unter anderem Produkte mit künstlichen Süssstoffen, Aromastoffen, Energy-Drinks sowie raffinierte Weissmehlprodukte. Sie liefern kaum Ballaststoffe, lassen denBlutzucker schnell ansteigen und sättigen schlecht. Sie sind billig, bequem und einer der Haupttreiber für Übergewicht, Stoffwechselstörungen und chronischen Erkrankungen.

Besonders problematisch: Raffinierte Getreideprodukte machen rund 87 % des gesamten Getreidekonsums aus. Weissmehl, helle Brötchen, Toast und andere stark verarbeitete Backwaren dominieren den Alltag – Vollkorn bleibt die Ausnahme. Kennedys Botschaft ist klar: Wenn Getreide, dann Vollkorn. Weisse Brötchen kann man getrost liegen lassen.

Auch Gemüse- und Obstsäfte werden kritisch gesehen. Ohne die natürliche Faserstruktur bleibt im Grunde Zucker übrig – mit entsprechendem Effekt auf den Blutzucker und Stoffwechsel.

Stattdessen rückt die neue Sichtweise wieder echte Lebensmittel in den Fokus: ganze Früchte, knackiges Gemüse, Hülsenfrüchte, Nüsse und hochwertige tierische Produkte in sinnvoller Menge.


🌿 Fett, Eiweiss - und was uns wirklich satt macht

Eine weitere spannende Verschiebung betrifft Fette und Eiweiss. In den USA stammen rund 80- 90% der Fettzufuhr aus industriellen Pflanzenölen – diesen wird ein entzündungsförderndes Potenzial zugeschrieben. Die neue Pyramide fordert daher: weg von billigen Industrieölen, hin zu natürlicheren Fettquellen.

Eiweiss erlebt gleichzeitig ein Comeback. Protein macht satt, stabilisiert den Blutzucker und kann helfen, die gesamte Kalorienaufnahme zu reduzieren. Gleichzeitig wissen wir: Ein dauerhaft überhöhter Konsum kann den Organismus belasten, die latente Übersäuerung fördern und die Zellalterung beschleunigen. Die Kunst liegt nicht im extremen Eiweisskonsum, sondern in der Ausgewogenheit und Qualität des Eiweisses.


🌿 Warum kommt diese neue Pyramide jetzt?

Die Zahlen in den USA sprechen für sich:

  • Rund 70% der Kinder sind bereits übergewichtig
  • Etwa 40% der Erwachsenen gelten als adipös (BMI > 30)


Gleichzeitig fliessen immer mehr Gelder in Gesundheitsprävention – doch die Bevölkerung wird trotz aller Empfehlungen immer dicker und kränker. Ein zentrales Problem sind ultraverarbeitete Lebensmittel: billig, überall verfügbar, hoch belohnend. Zusätzlich spielt auch der Bewegungsmangel eine Rolle.

Die Realität ist deutlich: In vielen industrialisierten Ländern nicht nur in den USA, nimmt der Anteil von Übergewicht und Adipositas seit Jahren zu – bei Kindern wie Erwachsenen. Gleichzeitig steigt der Anteil der Kalorien, die Menschen aus ultraverarbeiteten Lebensmitteln beziehen auf über die Hälfte des Tagesbedarfs. Auch billige Restaurantketten arbeiten mit Fertigprodukten.

Hinzu kommt, dass selbst Fachleute sich noch nicht vollständig einig sind, wo genau die Grenze zwischen „hochverarbeitet“, „mässig verarbeitet“ oder „wenig verarbeitet“ verläuft. Die Definitionen befinden sich noch in Entwicklung. Für Konsumentinnen und Konsumenten ist die Lage noch schwieriger: Zutatenlisten sind verschleiert, Zusatzstoffe kaum verständlich. Ohne Fachwissen bleibt echte Orientierung fast unmöglich.


🌞 Reicht Aufklärung alleine?

Freiwilligkeit und Wissen stossen hier an ihre Grenzen. Solange UPF-Produkte extrem günstig und überall verfügbar sind, wird sich wenig ändern. Eine mögliche Stellschraube wäre eine steuerliche Lenkung, etwa über unterschiedliche Mehrwertsteuersätze. Dass sich die Lebensmittelindustrie dagegen wehren würde, ist absehbar.


Fazit

Die Ernährungswissenschaft kann nicht überall fein differenzieren, und auch Spezialisten sind nicht völlig frei von eigenen Interessen. Dennoch gilt: Unter dem Strich liegt Robert F. Kennedy Jr. mit vielem richtig. Die konsequente Betonung von echten, möglichst unverarbeiteten Lebensmitteln – Real Food – weist in die richtige Richtung.

Die neue Ernährungspyramide ist weniger ein perfekter Masterplan als ein dringend nötiger Weckruf. Und genau darin liegt ihre Stärke.


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US-Ernährungspyramide-Kennedy