HomeAngebot & TermineErfahrungsberichteBuchinger FastenIntervall-BasenfastenBildergalerie Über unsFAQBlogOrte & Wandern
fawa-2929-1800x400


FAQ Fastenwandern Schweiz – häufige Fragen zu

Buchinger Fasten, Basenfasten & Wandern

Ist Fastenwandern Schweiz auch für Anfänger geeignet?

Fastenwandern in der Schweiz ist auch für Anfänger und Menschen geeignet, die zum ersten Mal fasten. Viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben vor ihrer ersten Fastenwanderwoche noch nie mehrere Tage gefastet.

Gerade beim ersten Fasten ist eine professionell begleitete Fastenwanderwoche besonders angenehm. Wir erklären dir Schritt für Schritt, was während des Fastens im Körper passiert, wie du dich vorbereitest und worauf du während der Woche achten solltest. Auch bei einem Fastentief oder anfänglichen Beschwerden bist du nicht auf dich allein gestellt.

Beim Buchinger Fasten gibt es täglich Tee, frisch gepresste Säfte und Gemüsebouillon. Dazu wandern wir jeden Tag in der Natur. Die Wanderungen werden im Verlauf der Woche langsam gesteigert und an das Energielevel der Gruppe angepasst. Du musst keine Leistungssportlerin oder kein Leistungssportler sein, solltest aber Freude am Wandern und eine gewisse Grundkondition mitbringen.

Wer sich ein vollständiges Buchinger-Fasten noch nicht zutraut oder nicht vollständig auf feste Nahrung verzichten möchte, kann mit unserem Intervall-Basenfasten eine sanftere Variante wählen. Dabei gibt es täglich zwei vitalstoffreiche, basische Mahlzeiten.

Kurz gesagt: Du brauchst keine Fastenerfahrung. Viel wichtiger sind Freude an Bewegung und Natur sowie die Bereitschaft, dich auf eine besondere Woche einzulassen. Wenn du gesund bist und gerne wanderst, ist Fastenwandern Schweiz auch für Einsteiger sehr gut geeignet.

Wenn du unsicher bist, welche Fastenform zu dir passt, beraten wir dich gerne persönlich vor der Anmeldung. Bei bestehenden Erkrankungen oder regelmässiger Medikamenteneinnahme sollte vorher individuell abgeklärt werden, ob und welche Form des Fastens geeignet ist.

Wie fit muss ich für eine Fastenwanderwoche sein?

Für eine Fastenwanderwoche in der Schweiz musst du keine Leistungssportlerin und kein Leistungssportler sein. Du solltest jedoch über eine gute Grundkondition verfügen, trittsicher sein und vor allem Freude am Wandern mitbringen.

Unsere täglichen Wanderungen dauern in der Regel 2 bis 4 Stunden reine Wanderzeit. Je nach Destination und Route kommen kleinere oder grössere Steigungen und Höhenmeter dazu. Die Anforderungen steigern wir während der Fastenwoche langsam und berücksichtigen dabei auch das Energielevel der Gruppe.

Ein grosser Vorteil unserer Fastenwanderwochen ist, dass wir mit zwei Wanderleiterinnen unterwegs sind. Dadurch können wir die Gruppe häufig aufteilen: Eine sportlichere Gruppe wandert etwas flotter oder länger, während die gemütlichere Gruppe mehr Zeit hat. Wo es die Route erlaubt, bieten wir ausserdem Abkürzungen oder Verlängerungen an.

Die Anforderungen unterscheiden sich je nach Fastenwander-Destination. Bei einzelnen Angeboten sind eine bessere Kondition und mehr Bergerfahrung erforderlich. Im Fextal im Engadin beispielsweise solltest du Wanderungen mit rund 500 Höhenmetern Auf- und Abstieg gut bewältigen können. Die konkreten Anforderungen findest du deshalb jeweils bei der entsprechenden Fastenwanderwoche.

Unser Ziel ist, dass sich niemand überfordert fühlt und gleichzeitig auch sportlichere Wanderinnen und Wanderer auf ihre Kosten kommen. Deshalb passen wir unsere Routen täglich an Wetter, Wegverhältnisse, Gruppendynamik und Energielevel an.

Als einfache Orientierung: Wenn du im Alltag 2 bis 3 Stunden wandern kannst und dabei auch Steigungen gut bewältigst, bringst du für die meisten unserer Fastenwanderwochen eine gute Grundlage mit.

Wenn du unsicher bist, ob deine Fitness für eine bestimmte Fastenwanderwoche in der Schweiz ausreicht, melde dich gerne vor der Anmeldung bei uns. Wir beraten dich persönlich und sagen dir offen, welches Angebot zu deinem Fitnesslevel passt.

Was ist der Unterschied zwischen Buchinger Fasten und Intervall-Basenfasten?

Der wichtigste Unterschied zwischen Buchinger Fasten und Intervall-Basenfasten liegt in der Ernährung: Beim Buchinger Fasten wird für mehrere Tage vollständig auf feste Nahrung verzichtet. Beim Intervall-Basenfasten gibt es dagegen täglich zwei vitalstoffreiche, basische Mahlzeiten. Beide Fastenformen verbinden wir bei unseren Fastenwanderwochen in der Schweiz mit täglicher Bewegung und Wandern in der Natur.

Buchinger Fasten – Fasten ohne feste Nahrung

Das Buchinger Fasten ist die klassische Form des mehrtägigen Fastens. Während der Fastentage verzichten wir auf feste Nahrung. Bei unseren Fastenwanderwochen gibt es Tee, Wasser, frisch gepresste Säfte und Gemüsebouillon.

Der Körper stellt sich während dieser Zeit auf den Fastenstoffwechsel um. Viele Menschen schätzen das Buchinger Fasten als bewusste Auszeit vom Essen und vom Alltag. Es eignet sich besonders für gesunde Menschen, die sich auf mehrere Tage ohne feste Nahrung einlassen möchten.

Intervall-Basenfasten – die sanftere Alternative

Beim Intervall-Basenfasten wird weiterhin gegessen, allerdings in einem klar definierten Zeitfenster. Wir servieren täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten: mittags einen Salat oder und abends ein basisches Menü.

Die längere nächtliche Essenspause verbindet das Prinzip des Intervallfastens mit einer basenorientierten, pflanzenreichen Ernährung. Deshalb bezeichnen wir diese Woche auch gerne als Vitalstoffwoche. Sie eignet sich für Menschen, die ihrem Körper eine bewusste Auszeit gönnen möchten, aber nicht vollständig auf feste Nahrung verzichten wollen.

Welche Fastenform passt zu mir?

Buchinger Fasten ist die intensivere Fastenform ohne feste Nahrung. Intervall-Basenfasten ist sanfter und beinhaltet zwei Mahlzeiten pro Tag. Gewandert wird bei beiden Angeboten täglich.

Für Fastenanfänger können grundsätzlich beide Varianten geeignet sein. Wer noch nie gefastet hat und Respekt vor mehreren Tagen ohne feste Nahrung hat, fühlt sich möglicherweise beim Intervall-Basenfasten wohler. Wer das klassische Fastenerlebnis sucht und gesund ist, kann sich für eine Buchinger-Fastenwanderwoche entscheiden.


Wenn du unsicher bist, ob Buchinger Fasten oder Intervall-Basenfasten besser zu dir passt, beraten wir dich gerne persönlich. Bei Erkrankungen oder regelmässiger Medikamenteneinnahme sollte vor einer Fastenwoche zusätzlich medizinisch abgeklärt werden, welche Form geeignet ist.

Wie gross sind die Gruppen beim Fastenwandern?

Unsere Fastenwandergruppen sind bewusst klein und persönlich. In der Regel nehmen etwa 8 bis 15 Personen an einer Fastenwanderwoche teil. So entsteht eine angenehme Gruppengrösse, in der Gemeinschaft und Austausch möglich sind, ohne dass man sich in einer grossen Reisegruppe fühlt.

Kleine Gruppen – persönliche Betreuung

Uns ist wichtig, dass wir unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer während der gesamten Fastenwanderwoche persönlich begleiten können. Gerade beim Fasten können Befinden, Energie und Bedürfnisse von Mensch zu Mensch unterschiedlich sein. In einer überschaubaren Gruppe können wir darauf eingehen und merken auch, wenn jemand einmal einen schwierigeren Fastentag hat oder Unterstützung benötigt.

Zwei Leiterinnen für eine Fastenwandergruppe

Eine Besonderheit unserer Fastenwanderwochen ist, dass wir zu zweit in der Leitung sind. Dadurch können wir die Gruppe beim Wandern häufig aufteilen. Wer gerne etwas flotter, länger oder mit zusätzlichen Höhenmetern wandert, kann sich der sportlicheren Gruppe anschliessen. Wer es gemütlicher angehen möchte, bekommt ebenfalls die nötige Zeit.

Das ist für uns ein wichtiger Qualitätsfaktor, denn 15 Menschen haben nicht automatisch dasselbe Wandertempo und dieselbe Kondition.

Gemeinschaft gehört zum Fastenwandern dazu

Die Gruppe ist aber nicht nur beim Wandern wichtig. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer schätzen gerade die Gemeinschaft während einer Fastenwoche besonders. Beim Wandern entstehen interessante Gespräche, man tauscht Erfahrungen aus, motiviert sich gegenseitig und lacht zusammen. Gleichzeitig bleibt genügend Raum für Ruhe und Zeit für sich selbst. Du musst übrigens niemanden kennen und auch nicht mit einer Begleitperson anreisen. Viele unserer Gäste kommen allein und finden sehr schnell Anschluss.


Kurz gesagt: Unsere Fastenwandergruppen bestehen in der Regel aus 8 bis 15 Teilnehmerinnen und Teilnehmern und werden von zwei Leiterinnen begleitet. Damit verbinden wir die Vorteile einer kleinen Gruppe mit persönlicher Betreuung, unterschiedlichen Wandermöglichkeiten und einer schönen Gemeinschaft.

Kann ich Fasten, wenn ich Medikamente nehme?

du fasten kannst, wenn du regelmässig Medikamente einnimmst, hängt von deiner Erkrankung, dem Medikament und der gewählten Fastenform ab. Eine pauschale Antwort ist deshalb nicht möglich. Medikamente dürfen beim Fasten niemals eigenständig abgesetzt oder in der Dosierung verändert werden.


Buchinger Fasten und Medikamente

Beim Buchinger Fasten wird mehrere Tage auf feste Nahrung verzichtet. Dadurch verändert sich der Stoffwechsel, und auch die Wirkung oder Verträglichkeit bestimmter Medikamente kann sich verändern. Manche Medikamente müssen zudem zwingend zusammen mit einer Mahlzeit eingenommen werden. Wer regelmässig Medikamente benötigt, sollte deshalb vor einer Buchinger-Fastenwoche mit der Fastenleiterin und gegenbenenfalls mit der behandelnden Ärztin oder dem behandelnden Arzt abklären, ob Fasten geeignet ist und ob die Medikation während dieser Zeit angepasst werden muss.

Ist Intervall-Basenfasten bei Medikamenteneinnahme besser geeignet?

Das Intervall-Basenfasten ist häufig die sanftere Alternative, weil weiterhin täglich zwei ausgewogene, basische Mahlzeiten gegessen werden. Dadurch lässt sich die Einnahme vieler Medikamente leichter in den Tagesablauf integrieren. Aber auch hier gilt: Ob Intervall-Basenfasten mit deinen Medikamenten und deiner gesundheitlichen Situation vereinbar ist, sollte im Zweifelsfall abgeklärt werden.

Welche Medikamente sind beim Fasten besonders zu beachten?

Besondere Vorsicht ist beispielsweise bei Medikamenten gegen Diabetes oder Bluthochdruck, Blutverdünnern und anderen Medikamenten, deren Wirkung von Nahrungsaufnahme, Flüssigkeitshaushalt oder Stoffwechsel beeinflusst werden kann, erforderlich.

Wichtig: Unsere Fastenwanderwochen sind keine medizinisch überwachten Heilfastenkuren. Wir bieten Fastenwandern für gesunde Menschen an. Bei bestehenden Erkrankungen und regelmässiger Medikamenteneinnahme klären wir deshalb vor der Anmeldung gemeinsam, ob unser Angebot grundsätzlich zu dir passt und empfehlen bei Bedarf eine ärztliche Rücksprache.

Wenn du unsicher bist, ob Fastenwandern trotz Medikamenteneinnahme für dich geeignet ist, kontaktiere uns gerne vor der Buchung. Gemeinsam können wir auch besprechen, ob Buchinger Fasten oder Intervall-Basenfasten für dich die passendere Variante sein könnte.

Was ist Intervall-Basenfasten und wie funktioniert es?

Intervall-Basenfasten verbindet die Prinzipien des Intervall-Fastens mit einer basischen, pflanzenreichen und vitalstoffreichen Ernährung. Im Gegensatz zum klassischen Buchinger Fasten wird dabei nicht vollständig auf feste Nahrung verzichtet. Bei unseren Intervall-Basenfastenwochen gibt es täglich zwei basische Mahlzeiten und eine längere Essenspause über Nacht.

Wir bezeichnen unser Intervall-Basenfasten deshalb auch gerne als Vitalstoffwoche: Es geht nicht nur um Verzicht, sondern darum, den Körper mit hochwertigen, natürlichen Lebensmitteln zu versorgen, die Ernährung bewusst zu vereinfachen und gleichzeitig eine längere tägliche Fastenpause einzuhalten.

Wie funktioniert Intervall-Basenfasten bei uns?

Der Tag beginnt mit Tee und unserem morgendlichen Shibashi Qi Gong. Anschliessend gehen wir gemeinsam wandern. Mittags gibt es eine leichte, basische Mahlzeit, einen Salat. Am Abend geniessen wir ein frisch zubereitetes basisches Menü.

Zwischen der letzten Mahlzeit am Abend und der nächsten Mahlzeit am folgenden Tag liegt eine längere Essenspause. Auf Alkohol, Süssigkeiten, Fleisch und stark verarbeitete Lebensmittel verzichten wir während der Woche.

Die tägliche Bewegung beim Wandern in der Schweizer Natur, viel frische Luft, Erholung und unsere fachliche Begleitung sind wichtige Bestandteile des Gesamtkonzepts.

Für wen eignet sich Intervall-Basenfasten?

Intervall-Basenfasten eignet sich besonders für Menschen, die ihrem Körper eine bewusste Auszeit gönnen und ihre Ernährung neu ausrichten möchten, aber nicht mehrere Tage vollständig auf feste Nahrung verzichten wollen.

Auch für Menschen, denen das klassische Buchinger Fasten zu streng erscheint, kann Intervall-Basenfasten eine interessante Alternative sein.

Intervall-Basenfasten oder Buchinger Fasten?

Der entscheidende Unterschied ist einfach:

Beim Buchinger Fasten verzichten wir auf feste Nahrung. Beim Intervall-Basenfasten essen wir täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten und halten dazwischen längere Essenspausen ein.

Bei beiden Varianten verbinden wir das Fasten mit täglichem Wandern, Bewegung, Erholung und fundiertem Wissen rund um Ernährung und Gesundheit.

Unser Intervall-Basenfasten ist damit keine klassische Diät, sondern eine aktive Gesundheits- und Erholungswoche in der Schweiz – mit viel Natur, Bewegung, Genuss und Zeit für dich selbst.

Wieviel nehme ich ab beim Fastenwandern?

Die Gewichtsabnahme beim Fastenwandern ist individuell. Wie viele Kilogramm du während einer Fastenwanderwoche abnimmst, hängt unter anderem von deinem Ausgangsgewicht, deinem Stoffwechsel, der Fastenform, deinem Geschlecht und der täglichen Bewegung ab.

Aus unserer langjährigen Erfahrung liegt die Gewichtsabnahme während einer einwöchigen Fastenwanderwoche häufig ungefähr bei:

  • Frauen: ca. 2–3 kg
  • Männer: ca. 3–5 kg

Das sind Erfahrungswerte und keine Garantie. Wer mit einem höheren Körpergewicht startet, verliert häufig mehr Gewicht als eine bereits sehr schlanke Person. Männer nehmen erfahrungsgemäss während einer Fastenwoche oft etwas mehr ab als Frauen.

Warum nimmt man beim Fastenwandern ab?

Beim Buchinger Fasten verzichten wir auf feste Nahrung. Nach der Umstellung des Stoffwechsels greift der Körper zunehmend auf gespeicherte Energiereserven zurück. Gleichzeitig bewegen wir uns beim Fastenwandern jeden Tag mehrere Stunden.

Das Wandern während des Fastens ist für uns ein wichtiger Bestandteil des Konzepts: Bewegung unterstützt den Erhalt der körperlichen Leistungsfähigkeit und hilft, Muskulatur möglichst gut zu erhalten.

Ein Teil des anfänglichen Gewichtsverlustes besteht allerdings aus Wasser und geleerten Glykogenspeichern und nicht ausschliesslich aus Körperfett. Nach dem Fasten kann deshalb ein Teil des verlorenen Gewichts wieder zurückkommen.

Nimmt man beim Buchinger Fasten mehr ab als beim Intervall-Basenfasten?

Nicht unbedingt. Auch bei unserem Intervall-Basenfasten nehmen viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer deutlich ab, obwohl täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten gegessen werden.

Wie gross der Unterschied zum Buchinger Fasten ist, lässt sich nicht allgemein vorhersagen. Entscheidend sind unter anderem Ausgangsgewicht, Energieaufnahme, Stoffwechsel und Bewegung.


Ist Abnehmen das wichtigste Ziel beim Fastenwandern?

Für viele ist die Gewichtsabnahme ein schöner Nebeneffekt – für uns steht jedoch nicht die möglichst schnelle Gewichtsreduktion im Mittelpunkt.

Eine Fastenwanderwoche kann vielmehr ein guter Impuls für einen gesünderen Lebensstil sein. Du bewegst dich täglich, beschäftigst dich mit Ernährung und Gesundheit und bekommst Abstand von deinen gewohnten Ess- und Alltagsroutinen.

Kurz gesagt: Bei einer Fastenwanderwoche verlieren Frauen nach unserer Erfahrung häufig etwa 2–3 kg und Männer etwa 3–5 kg. Wie viel du persönlich abnimmst, lässt sich jedoch nicht zuverlässig vorhersagen – und wichtiger als die Zahl auf der Waage ist, was du aus dieser Woche langfristig für deinen Alltag mitnimmst.



Gibt es einen Jo-Jo Effekt beim Fastenwandern?

Ein Jo-Jo-Effekt nach dem Fasten ist nicht zwangsläufig. Entscheidend ist vor allem, wie du nach dem Fasten wieder mit dem Essen beginnst und welche Ernährungs- und Bewegungsgewohnheiten du anschliessend beibehältst.

Warum sind die Aufbautage nach dem Fasten so wichtig?

Besonders nach dem Buchinger Fasten sind die Aufbautage ein wichtiger Bestandteil des Fastens. Während mehrerer Tage ohne feste Nahrung hat sich die Verdauung an die stark reduzierte Nahrungszufuhr angepasst. Deshalb sollte der Körper schrittweise wieder an normale Mahlzeiten gewöhnt werden.

Wir empfehlen nach dem Fasten leichte, gut verträgliche Lebensmittel, kleine Portionen, langsames Essen und bewusstes Kauen. Die Nahrungsmenge wird während der Aufbautage nach und nach gesteigert.

Nimmt man nach dem Fasten wieder zu?

Ein Teil der Gewichtsabnahme während des Fastens besteht aus Wasser und geleerten Glykogenspeichern. Wenn du wieder normal isst, werden diese Speicher aufgefüllt und Wasser eingelagert. Deshalb ist eine leichte Gewichtszunahme nach dem Fasten völlig normal und noch kein Jo-Jo-Effekt.

Ob das Gewicht langfristig wieder auf das Ausgangsniveau steigt oder sogar darüber hinausgeht, hängt wesentlich davon ab, wie du dich nach der Fastenwoche ernährst und bewegst.

Fasten als Neustart für neue Gewohnheiten

Nach unserer Erfahrung ist gerade die Zeit nach dem Fasten besonders wertvoll. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen Hunger, Sättigung und Geschmack bewusster wahr. Dadurch kann es leichter fallen, alte Essgewohnheiten zu hinterfragen und neue Gewohnheiten in den Alltag zu integrieren.

Genau darin sehen wir einen wichtigen Sinn des Fastens: Fasten kann wie ein Reset-Knopf und ein Startpunkt für Veränderungen sein.

Wer nach dem Fasten zu seinen bisherigen Essgewohnheiten und einem ungünstigen Lebensstil zurückkehrt, kann selbstverständlich wieder zunehmen. Wer dagegen die Fastenwoche nutzt, um Ernährung, Bewegung und das eigene Essverhalten nachhaltig zu verändern, hat bessere Voraussetzungen, das erreichte Gewicht langfristig zu halten.

Kurz gesagt: Ein Jo-Jo-Effekt nach dem Fasten muss nicht entstehen. Gute Aufbautage, eine bewusste Ernährung, regelmässige Bewegung und langfristig passende Gewohnheiten sind entscheidend dafür, wie sich dein Gewicht nach einer Fastenwanderwoche entwickelt.

Habe ich die ganze Woche Hunger beim Fastenwandern?

Nein, in der Regel hat man beim Fasten nicht die ganze Woche Hunger. Gerade Fastenanfänger sind oft überrascht, dass das Hungergefühl nach den ersten ein bis zwei Tagen deutlich nachlassen kann.Zu Beginn des Buchinger Fastens kann sich der Körper noch zu den gewohnten Essenszeiten melden. Der Magen knurrt, man denkt ans Essen oder verspürt Appetit. Diese Hungerwellen sind häufig vorübergehend und verschwinden nach einiger Zeit wieder. Wasser oder ungesüsster Tee, Bewegung und Ablenkung können dabei helfen.

Warum lässt der Hunger beim Fasten häufig nach?

Während der ersten Fastentage stellt sich der Stoffwechsel zunehmend auf die fehlende Nahrungszufuhr ein. Der Körper beginnt, seine eigenen Energiereserven stärker zu nutzen. Dabei werden nach und nach auch vermehrt Fettsäuren und Ketonkörper zur Energieversorgung eingesetzt.

Diese Umstellung auf den Fastenstoffwechsel ist ein Grund dafür, weshalb viele Menschen nach den ersten Fastentagen deutlich weniger Hunger verspüren.

Bei unseren Fastenwanderwochen gehört zu Beginn des Buchinger Fastens auch eine Darmentleerung zum Fastenprogramm. Viele Fastende empfinden den Einstieg ins Fasten dadurch als angenehmer.

Hunger oder Appetit – das ist nicht dasselbe

Auch wenn der körperliche Hunger nachlässt, können Appetit und Gelüste durchaus auftreten. Der Duft von frischem Brot, ein Gedanke an das Lieblingsessen oder die gewohnte Essenszeit können plötzlich Lust auf Essen machen.

Gerade beim Fasten wird oft deutlich, wie häufig wir nicht aus echtem Hunger essen, sondern aus Gewohnheit, Genuss, Langeweile oder aufgrund äusserer Reize.

Hier hilft das Fastenwandern besonders: Wir sind tagsüber unterwegs, bewegen uns in der Natur und haben einen geregelten Tagesablauf. Dadurch steht das Essen erstaunlich schnell nicht mehr im Mittelpunkt.

Was ist, wenn ich trotzdem Hunger habe?

Jeder Mensch reagiert anders auf das Fasten. Manche Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben praktisch keinen Hunger, andere spüren die Umstellung stärker oder haben zwischendurch einzelne Hungerphasen.

Genau deshalb kann eine begleitete Fastenwanderwoche gerade beim ersten Fasten hilfreich sein. Du bist nicht allein, kannst deine Erfahrungen mit der Gruppe teilen und wirst von erfahrenen Fastenleiterinnen begleitet.

Kurz gesagt: Du musst beim Buchinger Fasten normalerweise nicht sieben Tage gegen permanenten Hunger kämpfen. Die ersten Tage können eine Umstellung sein, danach berichten viele Fastende, dass der körperliche Hunger deutlich nachlässt. Appetit und Gelüste können trotzdem auftreten – und auch der Umgang damit gehört zu einer spannenden Fastenerfahrung.

Was gibt es für mögliche Beschwerden beim Fastenwandern?

Ja, beim Fasten können vorübergehend Beschwerden auftreten, insbesondere in den ersten Tagen, wenn sich der Körper auf das Fasten und die veränderte Energiezufuhr einstellt. Viele gesunde Menschen kommen jedoch sehr gut durch eine Fastenwoche und haben nur geringe oder gar keine Beschwerden.

Wie jemand auf das Buchinger Fasten reagiert, ist individuell und hängt unter anderem vom allgemeinen Gesundheitszustand, den bisherigen Ernährungs- und Trinkgewohnheiten sowie von regelmässig eingenommenen Medikamenten ab.

Welche Beschwerden können beim Fasten auftreten?

Zu den möglichen vorübergehenden Beschwerden beim Fasten gehören beispielsweise:

  • Kopfschmerzen, besonders bei Koffeinentzug oder zu geringer Flüssigkeitszufuhr
  • Müdigkeit oder ein vorübergehendes Leistungstief
  • Schwindel oder Kreislaufbeschwerden
  • Kältegefühl
  • Veränderungen der Verdauung
  • Konzentrationsschwierigkeiten
  • gelegentlich Übelkeit oder allgemeines Unwohlsein

Gerade in den ersten Fastentagen braucht der Körper Zeit, um sich an die neue Situation anzupassen. Viele dieser Beschwerden sind vorübergehend und bessern sich im Verlauf des Fastens.

Warum ist professionelle Fastenbegleitung wichtig?

Bei einer begleiteten Fastenwanderwoche bist du mit solchen Beschwerden nicht allein. Wir verfügen über langjährige Erfahrung in der Fastenbegleitung und können viele typische Reaktionen gut einschätzen und dich entsprechend unterstützen.

Auch das tägliche Wandern, ausreichend Flüssigkeit, Ruhephasen und ein gut strukturierter Tagesablauf können dazu beitragen, die Umstellung während des Fastens angenehmer zu gestalten.

Wichtig ist, dass du uns vor Beginn der Fastenwanderwoche über Erkrankungen und regelmässig eingenommene Medikamente informierst. Medikamente dürfen beim Fasten nicht eigenständig abgesetzt oder in ihrer Dosierung verändert werden.



Kurz gesagt: Beschwerden können beim Fasten auftreten, müssen aber nicht. Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer fühlen sich während ihrer Fastenwoche sehr wohl. Eine gute Vorbereitung, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung und eine kompetente Fastenbegleitung helfen dabei, sicher und gut durch die Fastenwoche zu kommen.

Was gibt es für Studien zu Muskelrückgang beim Fastenwandern?

Der Körper ernährt sich beim Fasten von seinen Fettreserven. Wenn der Fettstoffwechsel in den ersten Tagen noch nicht komplett hochgefahren

ist, liefert der Darm und andere Organe grosse Mengen Eiweiss zur Versorgung des Körpers. Dazu stellen sie überschüssige oder defekte Verdauungsenzyme sowie Eiweiss von kaputten Zellen zur Verfügung. Wichtig ist körperliche Bewegung während des Fastens. Mit unserem Wanderprogramm trainieren wir die Muskulatur und verhindern einen Muskelabbau.


Buchinger Wilhelmini hat 2022 eine Studie betreffend Abbau der Muskelmasse während des Fastens durchgeführt. Viele Sportler:innen befürchten, dass Fasten die Muskulatur und Leistungsfähigkeit vermindert. Wie die jüngste Veröffentlichung der wissenschaftlichen Abteilung von Buchinger Wilhelmi belegt, ist dies ein Trugschluss. An einer kleinen, aber homogenen Gruppe körperlich aktiver Probanden wurde untersucht, wie Fasten sich auf die Leistungsfähigkeit der Muskulatur auswirkt. Die Ergebnisse dieser wichtigen Studie wurden im renommierten Journal of Cachexia publiziert. 16 gesunde, nicht adipöse Männer fasteten 10 Tage nach dem Programm der Buchinger-Wilhelmi- Kliniken. Dies beinhaltete die tägliche Aufnahme eines proteinfreien Fastenzusatzes von 200-250 kcal/Tag in Form von Säften und Gemüsebrühe. Die Probanden absolvierten außerdem täglich ein dreistündiges moderates Bewegungsprogramm.


Der Gewichtsverlust von durchschnittlich 5,9 ± 0,2 kg resultierte zu 40 % aus dem Abbau von Fett und zu 25 % aus dem Abbau von Proteinen aus stoffwechselaktiven Geweben wie Leber, Nieren, Milz, Darmschleimhaut, Herz und Skelettmuskulatur, zu 8 % von Glycogen, zu 27 % von Wasser. Proteinsparmechanismen setzten nach wenigen Tagen ein. In der Studie konnte dokumentiert werden, dass die Muskelbeteiligung geringer ist, als lange befürchtet wurde, und dass Muskeln nach dem Fasten ebenso wiederaufgebaut werden wie andere Organgewebe.


Der oft vermutete "Muskelschwund" blieb nicht nur aus, sondern die Leistungsfähigkeit der Muskulatur der unteren Extremitäten verbesserte sich sogar nach dem Fasten signifikant, und die der übrigen Muskulatur blieb erhalten. Der Proteinabbau, der durch die negative Stickstoffbilanz dokumentiert wurde, nahm aufgrund der einsetzenden Proteinsparmechanismen von Tag zu Tag ab. Dabei reduzierte sich ein Marker des Muskelproteinabbaus, das 3-Methylhistidin, ab dem 5. Fastentag. Andere Marker wie GOT und Kreatinin bestätigten diese Beobachtung. Nach dem Fasten nahm das Myostatin signifikant ab, wodurch der Wiederaufbau der Muskelmasse gefördert wird. Nach drei Monaten erfolgte eine erneute Untersuchung. Der Allgemeinzustand der Probanden war gut. Das Körpergewicht war niedriger als zu Fastenbeginn, entsprechend geringer war auch der Grundumsatz. Werte, die sich fastenbedingt vorübergehend erhöht hatten, waren zur Ausgangshöhe zurückgekehrt. Wie in vorausgegangenen Publikationen belegt, ist das Buchinger-Wilhelmi-Fastenprogramm - das körperliche Aktivität beinhaltet - ein sicherer Ansatz zur Prävention und Therapie von alterungsbedingten Erkrankungen wie Adipositas, Diabetes mellitus Typ 2 und anderen Stoffwechselstörungen sowie chronisch-entzündlichen Erkrankungen und oxidativem Stress. Bei Menschen im fortgeschrittenen Alter, die an Untergewicht und degenerativem Muskelabbau leiden, sind andere Ernährungsstrategien - falls therapeutisch notwendig - indiziert.


Derzeit werden weitere Studien durchgeführt, um zu evaluieren, in welchem Umfang die oben genannten stoffwechselaktiven Gewebe am fastenbedingten Proteinabbau beteiligt sind und wie schnell sie sich nach dem Fasten durch Neusynthese und aus Stammzellen regenerieren.


Link zur Publikation: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1002/jcsm.12766
Claire Laurens, Franziska Grundler, Anthony Damiot, Isabelle Chery, Anne-Laure Le Maho, Alexandre
Zahariev, Yvon Le Maho, Audrey Bergouignan, Guillemette Gauquelin-Koch, Chantal Simon, Stéphane
Blanc, Françoise Wilhelmi de Toledo, "Is muscle and protein loss relevant in long-term fasting in healthy
men? A prospective trial on physiological adaptations", erschienen am 20.10.2021 im Journal of Cachexia,

Kann ich mit 50, 60 oder 70 noch Fastenwandern? Gibt es Altersgrenzen?

Beim Fasten und Fastenwandern gibt es keine starre obere Altersgrenze. Entscheidend ist weniger das Alter als der individuelle Gesundheitszustand, die körperliche Fitness, die Ernährungssituation und die Einnahme von Medikamenten. Mit zunehmendem Alter sollte jedoch besonders sorgfältig geprüft werden, welche Fastenform geeignet ist.

Kann man auch mit 70 oder 80 Jahren fasten?

Ja, auch ältere Menschen können sehr fit sein und an einer Fastenwanderwoche teilnehmen. Mein bisher ältester Fastenwanderer war 81 Jahre alt und hat die Woche erfolgreich absolviert. Gleichzeitig habe ich erlebt, wie anstrengend ein mehrtägiges Buchinger Fasten in diesem Alter sein kann.

Deshalb empfehle ich ab etwa 75 Jahren in der Regel eher unser Intervall-Basenfasten als ein Buchinger Saftfasten. Beim Intervall-Basenfasten gibt es täglich zwei vitalstoffreiche, basische Mahlzeiten. Dadurch wird der Körper weiterhin mit Energie und Nährstoffen versorgt.

Das Alter allein entscheidet jedoch nicht: Eine fitte 75-jährige Person kann körperlich belastbarer sein als jemand, der deutlich jünger ist.

Wie fit muss ich im Alter für eine Fastenwanderwoche sein?

Fasten ist nur ein Teil unserer Wochen – wir wandern täglich mehrere Stunden. Deshalb sind eine gute Grundkondition, Trittsicherheit und Freude am Wandern wichtige Voraussetzungen.

Gerade bei älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern schauen wir deshalb nicht nur auf das Geburtsdatum, sondern auf die persönliche Fitness und gesundheitliche Situation.

Bei Vorerkrankungen oder regelmässiger Medikamenteneinnahme sollte vor der Anmeldung ärztlich abgeklärt werden, ob Fasten und die körperliche Belastung durch das Wandern geeignet sind.

Gibt es ein Mindestalter für Fastenwandern?

Unsere Fastenwanderwochen richten sich grundsätzlich an Erwachsene. Kinder und Jugendliche, die sich noch im Wachstum und in der Entwicklung befinden, sollten kein mehrtägiges Buchinger Fasten ohne medizinische Indikation und fachärztliche Begleitung durchführen.

Unsere bisher jüngste Teilnehmerin war 18 Jahre alt.

Kurz gesagt: Für Fastenwandern ist nicht allein das Alter entscheidend, sondern vor allem Gesundheit, Kondition und die passende Fastenform. Bei älteren Teilnehmerinnen und Teilnehmern empfehlen wir häufig das sanftere Intervall-Basenfasten. Wenn du unsicher bist, ob eine unserer Fastenwanderwochen zu deinem Alter und deiner Fitness passt, beraten wir dich gerne persönlich und individuell.


Was unterscheidet Fasten von einer Diät?

Fasten ist keine Diät. Der wichtigste Unterschied liegt im Ziel und im Stoffwechsel: Bei einer Diät wird weiterhin gegessen, meistens mit einer reduzierten Kalorienzufuhr oder nach bestimmten Ernährungsvorgaben. Beim Buchinger Fasten wird dagegen für einen begrenzten Zeitraum weitgehend auf feste Nahrung verzichtet. Der Körper stellt sich dadurch auf den sogenannten Fastenstoffwechsel um.

Was passiert beim Fasten im Körper?

Zu Beginn des Fastens nutzt der Körper zunächst seine gespeicherten Kohlenhydrate in Form von Glykogen. Mit zunehmender Fastendauer greift er verstärkt auf die eigenen Fettreserven zurück.

Aus Fettsäuren bildet die Leber sogenannte Ketonkörper, die während des Fastens zunehmend als Energiequelle genutzt werden. Diese Stoffwechselumstellung unterscheidet längeres Fasten von vielen klassischen Reduktionsdiäten.

Beim Fasten geht es deshalb nicht einfach darum, möglichst wenig Kalorien zu essen.

Fasten hat nicht nur das Ziel abzunehmen

Viele Menschen beginnen eine Fastenwoche mit dem Wunsch, ein paar Kilogramm zu verlieren. Die Gewichtsabnahme beim Fasten ist aber nur ein Aspekt.

Fasten bedeutet für uns auch, für einige Tage bewusst aus den gewohnten Essens- und Alltagsroutinen auszusteigen. In Verbindung mit Wandern, Bewegung, Natur und Erholung entsteht Raum, die eigenen Gewohnheiten neu wahrzunehmen.

Gerade deshalb kann eine Fastenwanderwoche ein guter Startpunkt für eine langfristige Veränderung des Lebensstils sein.

Was ist der Unterschied zwischen Fasten und einer Diät?

Eine klassische Diät gibt häufig über längere Zeit vor, wie viel oder welche Lebensmittel gegessen werden sollen. Oft steht dabei die Gewichtsreduktion im Mittelpunkt.

Fasten ist dagegen zeitlich begrenzt. Während der Fastentage wird bewusst auf Nahrung beziehungsweise beim Buchinger Fasten auf feste Nahrung verzichtet. Anschliessend folgen sorgfältige Aufbautage und die Rückkehr zu einer normalen, ausgewogenen Ernährung.

Wir möchten nach dem Fasten keine neue Verbotsliste mitgeben. Vielmehr empfehlen wir eine überwiegend pflanzenbasierte, abwechslungsreiche und möglichst naturbelassene Ernährung, die sich langfristig in den Alltag integrieren lässt – und bei der auch Genuss seinen Platz haben darf.

Fasten als Reset statt Dauerdiät

Genau darin liegt für uns ein wesentlicher Unterschied: Eine Fastenwoche ist keine kurzfristige Diät, sondern kann ein bewusster Reset sein.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer nehmen nach dem Fasten Hunger, Sättigung und Geschmack bewusster wahr. Diese Erfahrung kann helfen, eingefahrene Gewohnheiten zu erkennen und anschliessend selbst zu entscheiden, was man verändern und was man beibehalten möchte.

Kurz gesagt: Eine Diät reduziert oder verändert über einen bestimmten Zeitraum die Nahrungsaufnahme. Beim mehrtägigen Fasten stellt sich der Körper dagegen auf einen Fastenstoffwechsel mit verstärkter Fettverbrennung und Ketonkörperbildung um. Bei unseren Fastenwanderwochen steht dabei nicht nur das Abnehmen im Mittelpunkt, sondern die Kombination aus Fasten, Bewegung, Natur, Erholung und einem bewussteren Umgang mit Ernährung und Gesundheit.

Ist Fastenwandern gesund?

Ja, Fastenwandern kann für gesunde Menschen eine gesundheitsfördernde Erfahrung sein, wenn das Fasten fachkundig begleitet und mit angemessener körperlicher Bewegung kombiniert wird. Dabei treffen zwei wichtige Faktoren aufeinander: zeitlich begrenztes Fasten und tägliches Wandern in der Natur.

Welche gesundheitlichen Wirkungen hat Fasten?

Beim mehrtägigen Buchinger Fasten stellt sich der Körper auf den Fastenstoffwechsel um. Nach Verbrauch eines Teils der Kohlenhydratspeicher werden zunehmend Fettreserven zur Energiegewinnung genutzt und Ketonkörper gebildet.

Fasten beeinflusst verschiedene Stoffwechselprozesse. Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen unter anderem Veränderungen bei Körpergewicht, Blutdruck, Blutzucker- und Fettstoffwechsel sowie bestimmten Entzündungsmarkern. Welche Effekte auftreten und wie ausgeprägt sie sind, ist individuell unterschiedlich.

Auch die Autophagie wird im Zusammenhang mit Fasten intensiv erforscht. Dabei handelt es sich um einen natürlichen zellulären Recyclingprozess, bei dem Zellen beschädigte oder nicht mehr benötigte Bestandteile abbauen und wiederverwerten. Aus Tier- und Laborstudien wissen wir viel über diesen Mechanismus; wann und in welchem Umfang längeres Fasten die Autophagie beim Menschen aktiviert, lässt sich jedoch noch nicht so exakt bestimmen, wie häufig behauptet wird.

Warum ist die Kombination aus Fasten und Wandern sinnvoll?

Beim Fastenwandern verbinden wir das Fasten bewusst mit täglicher Bewegung. Statt während einer Fastenwoche viel zu ruhen, sind wir mehrere Stunden draussen unterwegs.

Wandern unterstützt das Herz-Kreislauf-System, die Muskulatur, Beweglichkeit und körperliche Leistungsfähigkeit. Gerade während des Fastens ist angemessene Bewegung sinnvoll, um dem Körper weiterhin einen Bewegungsreiz zu geben.

Gleichzeitig erleben viele Menschen das Wandern während des Fastens als überraschend angenehm und fühlen sich nach der Umstellungsphase leistungsfähiger, als sie zuvor erwartet hatten.

Fastenwandern tut auch dem Kopf gut

Fastenwandern bedeutet für uns mehr als Stoffwechsel und Gewichtsabnahme. Wir verbringen täglich mehrere Stunden in der Schweizer Natur, in Bergwäldern, an Seen und auf aussichtsreichen Wanderwegen.

Bewegung, Natur, Abstand vom Alltag und das bewusste Reduzieren können sich positiv auf das persönliche Wohlbefinden auswirken. Viele unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer berichten während der Woche von mentaler Klarheit, Leichtigkeit, neuer Energie und einem intensiveren Körpergefühl.

Ist Fastenwandern für jeden gesund?

Nein. Fasten ist nicht automatisch für jeden Menschen gesund oder geeignet. Unsere Fastenwanderwochen richten sich grundsätzlich an gesunde Erwachsene mit einer guten Grundkondition.

Bei bestehenden Erkrankungen, regelmässiger Medikamenteneinnahme oder Unsicherheiten sollte vor einer Fastenwoche ärztlich abgeklärt werden, ob insbesondere Buchinger Fasten geeignet ist. Für manche Menschen kann unser Intervall-Basenfasten mit zwei vitalstoffreichen Mahlzeiten pro Tag die passendere und sanftere Alternative sein.

Kurz gesagt: Fastenwandern verbindet die Stoffwechselumstellung des Fastens mit den gesundheitlichen Vorteilen von Bewegung, Wandern und Naturerlebnis. Professionell begleitet und für die richtige Person kann eine Fastenwanderwoche ein wertvoller Impuls für Gesundheit, Ernährung, Bewegung und einen bewussteren Lebensstil sein.

Ist eine Woche Fastenwandern für Anfänger gut zu schaffen?

Diese Frage stellen sich viele Menschen vor ihrer ersten Fastenwanderwoche.

Eine ganze Woche ohne feste Nahrung klingt zunächst nach einer grossen Herausforderung. Die Erfahrung zeigt jedoch: Gesunde Menschen kommen mit einer professionell begleiteten Fastenwoche in der Regel gut zurecht – oft sogar besser, als sie vorher erwartet haben.

Bei unseren Fastenwanderwochen bist du ausserdem nicht allein. Die persönliche Fastenbegleitung, die Gruppe und das tägliche Wandern helfen dabei, gut durch die verschiedenen Phasen des Fastens zu kommen.

Sind die ersten Fastentage am schwierigsten?

Besonders während der ersten zwei bis drei Tage des Buchinger Fastens stellt sich der Körper auf die veränderte Energiezufuhr und den Fastenstoffwechsel um. Manche Menschen spüren davon kaum etwas, andere erleben vorübergehend Müdigkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufbeschwerden, Hunger oder eine etwas gedrückte Stimmung.

Diese vorübergehenden Beschwerden werden manchmal als „Fastenkrise“ oder „Fastentief“ bezeichnet. Sie treten jedoch längst nicht bei allen Fastenden auf und bessern sich häufig nach der Umstellungsphase.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer sind erstaunt, wie gut sie sich nach den ersten Tagen fühlen und wie selbstverständlich das Fasten plötzlich wird.

Warum hilft Fastenwandern beim Durchhalten?

Das tägliche Wandern in der Natur lenkt vom Essen ab, bringt Bewegung in den Tag und sorgt für einen geregelten Tagesablauf. Statt zu Hause ständig mit Kühlschrank, Essensgerüchen und gewohnten Mahlzeiten konfrontiert zu sein, verbringen wir einen grossen Teil des Tages gemeinsam draussen.

Auch die Gemeinschaft mit Gleichgesinnten ist ein wichtiger Bestandteil unserer Fastenwanderwochen. Man tauscht Erfahrungen aus, motiviert sich gegenseitig, lacht zusammen und erlebt die Woche gemeinsam.

Professionelle Fastenbegleitung gibt Sicherheit

Gerade beim ersten Fasten ist es beruhigend, eine erfahrene Fastenleitung an der Seite zu haben. Wir begleiten unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer persönlich und verfügen über langjährige Erfahrung mit Fasten, Ernährung, Gesundheit, Wandern und Gruppenleitung.

Wenn jemand ein Fastentief erlebt oder unsicher ist, können wir die Situation gemeinsam einschätzen und unterstützen. Manchmal helfen bereits Ruhe, ausreichend Flüssigkeit, Bewegung oder ein aufmunterndes Gespräch.

Selbstverständlich nehmen wir stärkere oder ungewöhnliche Beschwerden ernst und empfehlen bei Bedarf eine medizinische Abklärung.

Und wenn Buchinger Fasten doch nicht zu mir passt?

Nicht jeder muss vollständig auf feste Nahrung verzichten. Wer Respekt vor einer Woche Buchinger Fasten hat oder für wen diese Fastenform nicht geeignet ist, kann mit unserem Intervall-Basenfasten eine sanftere Alternative wählen. Dabei gibt es täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten.

Kurz gesagt: Eine Woche Fastenwandern ist für gesunde Menschen mit einer guten Grundkondition in der Regel gut machbar. Bei uns hat bisher keine gesunde Teilnehmerin und kein gesunder Teilnehmer ohne relevante Vorerkrankungen eine Fastenwoche abbrechen müssen. Und am Ende erleben wir immer wieder, wie aus anfänglicher Unsicherheit Freude und Stolz werden: „Ich habe es geschafft!“

Ist Fastenwandern ein Wellnessurlaub?

Ja, Fastenwandern kann durchaus ein Wellnessurlaub sein – wenn man Wellness ganzheitlich versteht. Für uns bedeutet Wellness nicht nur Spa, Massage und auf der Liege entspannen. Wellness bedeutet, sich selbst und seinem Körper etwas Gutes zu tun, sich zu bewegen, zur Ruhe zu kommen, die Natur zu geniessen und neue Energie zu tanken.

Genau das verbindet eine Fastenwanderwoche in der Schweiz: Fasten oder eine bewusste basische Ernährung, tägliches Wandern, wunderschöne Natur, Erholung, Gesundheitswissen und Gemeinschaft – und natürlich darf auch klassisches Wellness seinen Platz haben.

Wellness durch Fasten, Bewegung und Natur

Beim Buchinger Fasten verzichten wir für mehrere Tage auf feste Nahrung. Der Körper stellt seinen Stoffwechsel um und nutzt zunehmend seine eigenen Energiereserven. Dabei werden unter anderem vermehrt Ketonkörper gebildet.

Auch die Autophagie, ein natürlicher Recyclingprozess unserer Zellen, wird im Zusammenhang mit Fasten intensiv erforscht. Was Fastenstoffwechsel, Ketogenese und Autophagie genau bedeuten, erkläre ich während unserer Fastenwanderwochen gerne ausführlicher – für alle, die es wissen möchten.

Wer nicht vollständig auf feste Nahrung verzichten möchte, kann mit unserem Intervall-Basenfasten eine sanftere Variante wählen. Dabei geniessen wir täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten.

Wandern ist für uns auch Wellness

Wir verbringen täglich mehrere Stunden draussen und wandern durch Berglandschaften, Wälder und entlang wunderschöner Seen. Bewegung an der frischen Luft, Natur und Abstand vom Alltag gehören für uns genauso zum Wohlbefinden wie eine Massage oder ein Saunabesuch.

Das Wandern trainiert Ausdauer und Muskulatur und unterstützt das Herz-Kreislauf-System. Gleichzeitig erleben viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer gerade die Stunden in der Natur als besonders erholsam und befreiend.

Natürlich darf auch klassisches Wellness sein

Nach unseren Wanderungen bleibt genügend Zeit zum Ausruhen, Lesen, für einen Leberwickel, eine Massage oder – je nach Hotel – Sauna, Dampfbad und Spa.

Unsere Fastenwanderwochen finden bewusst in ausgewählten Hotels und schönen Schweizer Ferienregionen statt. Eine angenehme Unterkunft und Zeit für Erholung sind für uns ein wichtiger Bestandteil der Woche.

Wellness für Körper und Geist

Fastenwandern bedeutet für uns loslassen, zur Ruhe kommen, sich bewegen, lachen, interessante Gespräche führen und gleichzeitig etwas für die eigene Gesundheit tun.

Auch die Gemeinschaft trägt viel zum Wohlbefinden bei. Man verbringt eine Woche mit Menschen, die ähnliche Interessen haben, ist gemeinsam unterwegs und hat trotzdem genügend Zeit für sich selbst.

Kurz gesagt: Ja, wir verstehen Fastenwandern durchaus als Wellnessurlaub – allerdings in einem ganzheitlicheren Sinn. Statt Wellness nur mit Spa und Nichtstun zu verbinden, kombinieren wir Fasten, Wandern, Natur, Erholung, Gesundheitswissen, Gemeinschaft und je nach Hotel auch klassische Wellnessangebote. Für uns ist Wellness vor allem eines: eine Woche, in der du dir und deinem Körper bewusst etwas Gutes tust.

Was für Anbieter für Fastenwandern in der Schweiz gibt es?

In der Schweiz gibt es verschiedene Anbieter für Fastenwandern, die sich in Fastenmethode, Unterkunft, Wanderprogramm, Gruppengrösse und Intensität der Betreuung unterscheiden. Angeboten werden unter anderem Buchinger Fasten, Basenfasten, Intervallfasten oder Kombinationen aus Fasten, Wandern und Wellness.

Wer einen passenden Anbieter für Fastenwandern in der Schweiz sucht, sollte deshalb nicht nur den Preis vergleichen, sondern sich zuerst fragen: Wie möchte ich meine Fastenwoche verbringen?

Worauf sollte ich bei der Wahl eines Fastenwander-Anbieters achten?

Wichtige Kriterien sind insbesondere:

  • Qualifikation und Erfahrung der Fastenleitung
  • Erfahrung und Qualifikation in der Wanderleitung
  • angebotene Fastenmethode
  • Dauer der Fastenwanderwoche
  • Anzahl und Anspruch der täglichen Wanderungen
  • Gruppengrösse und persönliche Betreuung
  • Anzahl der Fasten- und Wanderleiter
  • Hotelstandard und Lage
  • Wellness- und Erholungsmöglichkeiten
  • zusätzliche Informationen und Vorträge zu Ernährung und Gesundheit

Fastenwandern ist nicht überall dasselbe. Manche Angebote legen ihren Schwerpunkt stärker auf Fasten und Ruhe, andere auf Wellness, Yoga oder Meditation. Bei Fastenwandern mit Patrizia steht neben dem Fasten ganz bewusst das Wandern und Naturerlebnis in der Schweiz im Mittelpunkt.

Was unterscheidet Fastenwandern mit Patrizia von anderen Anbietern?

Wir verbinden langjährige Erfahrung in der Begleitung von Fastenden mit professioneller Wanderleitung und fundiertem Wissen rund um Ernährung und Gesundheit.

Ein wichtiger Unterschied ist ausserdem die intensive persönliche Betreuung: Wir sind mit zwei Wanderleiterinnen unterwegs. Dadurch können wir die Gruppe häufig aufteilen und sowohl gemütlicheren als auch sportlicheren Wanderinnen und Wanderern gerecht werden.

Unsere Fastenwanderwochen dauern 7 Übernachtungen – von Samstag bis Samstag – und umfassen 6 volle Fasten- und Wandertage. Beim Vergleich verschiedener Anbieter lohnt es sich, genau auf die Dauer zu achten, denn viele Angebote umfassen lediglich 6 Übernachtungen.

Fastenwandern in ausgewählten Schweizer Ferienregionen

Ein weiterer Schwerpunkt unseres Konzepts ist die Umgebung. Wir möchten Fasten nicht in einer klinischen Atmosphäre erleben, sondern dort, wo andere Menschen Ferien machen.

Unsere Fastenwanderwochen führen deshalb in ausgewählte Schweizer Berg- und Ferienregionen. Bergseen, Wälder, Höhenwege und eindrückliche Panoramen sind ein wesentlicher Bestandteil unserer Wochen.

Wir wohnen in ausgewählten Hotels, sodass nach dem Wandern auch Zeit für Erholung, Sauna, Spa, Massage oder einfach ein gutes Buch bleibt – abhängig vom jeweiligen Hotel.

Buchinger Fasten oder Intervall-Basenfasten

Auch bei der Fastenmethode hast du bei uns unterschiedliche Möglichkeiten. Wir bieten sowohl das klassische Buchinger Fasten ohne feste Nahrung als auch unser sanfteres Intervall-Basenfasten mit zwei basischen, vitalstoffreichen Mahlzeiten pro Tag an.

So kannst du die Fastenform wählen, die besser zu deiner persönlichen Situation und deinen Vorstellungen passt.

Kurz gesagt: Es gibt verschiedene Anbieter für Fastenwandern in der Schweiz – und nicht jedes Angebot passt zu jedem Menschen. Achte bei deiner Entscheidung auf Fastenmethode, Qualifikation und Erfahrung der Leitung, Wanderprogramm, Gruppengrösse, persönliche Betreuung, Dauer, Hotel und Gesamtkonzept.

Fastenwandern mit Patrizia steht für kleine Gruppen, zwei erfahrene Leiterinnen, fundiertes Gesundheitswissen, 7 Übernachtungen, ausgewählte Hotels und vor allem eines: wunderbare Wanderungen und besondere Naturerlebnisse in der Schweiz.

Was kostet eine Fastenwanderwoche im Wunderland Schweiz?

Die Kosten für eine Fastenwanderwoche in der Schweiz hängen von der Destination, dem Hotel, der Zimmerkategorie und der gewählten Fastenform ab. Bei uns buchst du bewusst eine vollständige Fastenwanderwoche mit 7 Übernachtungen – und nicht nur 6 Nächte, wie es bei vielen anderen Fastenwanderangeboten üblich ist.

Damit hast du genügend Zeit, wirklich anzukommen, zur Ruhe zu kommen und das Fasten und Wandern ohne Zeitdruck zu erleben.

7 Übernachtungen – eine ganze Woche Fastenwandern

Unsere Fastenwanderwochen dauern in der Regel von Samstag bis Samstag und umfassen 7 Übernachtungen sowie 6 volle Fasten- und Wandertage. Dieser zusätzliche Tag ist uns wichtig. Gerade beim Fasten braucht der Körper Zeit für die Umstellung, und auch Erholung und Regeneration lassen sich nicht beschleunigen.

Bitte achte deshalb beim Preisvergleich von Fastenwanderwochen in der Schweiz darauf, wie viele Übernachtungen und volle Programmtage tatsächlich enthalten sind.

Was ist im Preis der Fastenwanderwoche enthalten?

Unsere Wochen bieten weit mehr als Unterkunft und geführte Wanderungen. Du profitierst von einer intensiven und persönlichen Begleitung während der gesamten Woche.

Wir bringen langjährige Erfahrung im Fasten, in Ernährungs- und Gesundheitsthemen sowie in der professionellen Wander- und Gruppenleitung mit. Dieses Wissen fliesst täglich in die Betreuung unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein.

Zum Programm gehören je nach Fastenwoche unter anderem:

  • professionelle Fastenbegleitung
  • täglich geführte Wanderungen
  • zwei Wanderleiterinnen und dadurch häufig unterschiedliche Wandergruppen
  • Shibashi Qi Gong am Morgen
  • Informationen und Fachwissen rund um Fasten, Ernährung und Gesundheit
  • persönliche Begleitung während der gesamten Woche

Beim Buchinger Fasten gibt es Tee, frisch gepresste Säfte und Gemüsebouillon. Beim Intervall-Basenfasten werden täglich zwei basische, vitalstoffreiche Mahlzeiten angeboten.

Was kostet Fastenwandern insgesamt?

Für eine komplette 7-tägige Fastenwanderwoche mit 7 Übernachtungen in der Schweiz solltest du – abhängig von Destination, Hotel und Zimmerkategorie – mit Gesamtkosten von ungefähr CHF 2'000 rechnen. Die Kosten setzen sich in der Regel aus der Seminarpauschale für das Fastenwanderprogramm und den Hotelkosten zusammen. Die genauen Preise und enthaltenen Leistungen weisen wir für jedes Angebot transparent aus.

Wichtig beim Preisvergleich: Vergleiche nicht nur den Gesamtpreis, sondern auch Dauer, Anzahl Übernachtungen, Umfang der persönlichen Betreuung, Qualifikation der Leitung und die enthaltenen Leistungen. Alle aktuellen Termine, Destinationen, Preise und Leistungen findest du auf unserer Angebotsseite: A

Welche Orte eignen sich besonders zum Fastenwandern in der Schweiz?

Die Schweiz bietet ideale Voraussetzungen für Fastenwandern: abwechslungsreiche Wanderwege, Berge, Wälder und Seen, viel Natur und eine hervorragende touristische Infrastruktur. Besonders schön sind Orte, an denen sich Wandern, Ruhe, Naturerlebnis und ein angenehmes Hotel miteinander verbinden lassen.

Für eine Fastenwanderwoche ist aber nicht nur eine spektakuläre Landschaft entscheidend. Die Wanderwege sollten unterschiedliche Touren ermöglichen, das Hotel sollte Raum für Erholung bieten und auch bei wechselhaftem Wetter braucht es genügend Möglichkeiten für ein abwechslungsreiches Wochenprogramm. Wir wählen unsere Destinationen deshalb sehr sorgfältig aus.

Davos – Fastenwandern im Bündner Hochgebirge

Davos in Graubünden gehört seit vielen Jahren zu unseren bevorzugten Destinationen für Fastenwandern. Die Höhenlage, die klare Bergluft, weite Täler und die grosse Auswahl an Wanderwegen machen die Region im Sommer wie im Winter besonders abwechslungsreich.

Im Sommer führen unsere Wanderungen durch Wälder, Seitentäler und hinauf zu wunderschönen Aussichtspunkten. Im Winter verbinden wir Fasten mit Winterwandern und Schneeschuhtouren.

Davos hat ausserdem eine lange Tradition als Gesundheits- und Erholungsort – für uns eine wunderbare Kombination aus Bergwelt, Bewegung und Erholung.

Saanenmöser und Gstaad – sanfte Berglandschaft und viel Komfort

Saanenmöser bei Gstaad bietet eine ganz andere Landschaft. Grüne Hügel, traditionelle Chalets, Bergwälder und wunderschöne Panoramawege prägen die Region.

Die Landschaft ist alpin, wirkt aber gleichzeitig lieblich und zugänglich. Dazu kommt der Komfort der Ferienregion Gstaad. Das macht Saanenmöser zu einem idealen Ort für Menschen, die beim Fastenwandern Natur und Bewegung mit einem schönen Hotel und Erholung verbinden möchten.

Weggis – Fastenwandern am Vierwaldstättersee

Weggis am Vierwaldstättersee verbindet See und Berge auf besonders schöne Weise. Das milde Klima, die Uferlandschaft und die umliegenden Berge bieten zahlreiche Möglichkeiten für abwechslungsreiche Wanderungen.

Hier kann man morgens am See starten und wenig später bereits in einer ganz anderen Landschaft unterwegs sein. Gerade beim Intervall-Basenfasten schätzen wir diese Kombination aus Bewegung, Genuss und Feriengefühl besonders.

Fextal und Engadin – Ruhe und ursprüngliche Bergwelt

Das Fextal im Engadin ist für mich einer der eindrücklichsten Orte zum Fastenwandern in der Schweiz. Das autofreie Hochtal liegt auf rund 1'800 bis 2'000 Metern und bietet eine aussergewöhnliche Ruhe und ursprüngliche alpine Landschaft.

Hier steht das Wandern besonders im Mittelpunkt. Die Touren sind teilweise anspruchsvoller und erfordern eine gute Grundkondition und Trittsicherheit. Wer gerne wandert und die Weite des Engadins liebt, findet hier eine ganz besondere Umgebung für eine Fastenwoche.

Was macht einen guten Ort zum Fastenwandern aus?

Für uns braucht eine gute Fastenwander-Destination mehr als schöne Berge. Entscheidend ist die Kombination aus abwechslungsreichen Wanderwegen, Natur, Ruhe, guter Erreichbarkeit, angenehmer Unterkunft und Möglichkeiten zur Erholung.

Deshalb bieten wir unsere Fastenwanderwochen bewusst an verschiedenen Orten in der Schweiz an. Jede Region hat ihren eigenen Charakter – von der hochalpinen Bergwelt über sanfte Voralpenlandschaften bis zum Vierwaldstättersee.


Kurz gesagt: Besonders geeignete Orte für Fastenwandern in der Schweiz sind für uns Davos, Saanenmöser/Gstaad, Weggis und das Engadin mit dem Fextal. Welcher Ort am besten zu dir passt, hängt davon ab, wie sportlich du wandern möchtest, welche Jahreszeit du bevorzugst und ob du eher Berge, Seen, Ruhe oder etwas mehr Komfort suchst.

Das Wichtigste ist für uns jedoch überall gleich: Fastenwandern soll sich nicht wie ein Aufenthalt in einer Klinik anfühlen, sondern wie eine besondere Ferienwoche – mit Wandern, Natur, Erholung, Gemeinschaft und Zeit für dich selbst.

In der Schweiz ist es fast überall wunderschön – aber Fastenwandern in den Bergen bietet noch einmal besondere Qualitäten. Neben der Ruhe und Weite wirken das Höhenklima, die alpine Luft und die Nähe zur Natur wohltuend und erholsam. Der Stoffwechsel wird angeregt, die Regeneration unterstützt – Körper, Geist und Seele können aufatmen.

Wie lange dauert eine Fastenwanderwoche in der Schweiz?

Unsere Fastenwanderwochen in der Schweiz dauern 7 Übernachtungen – von Samstag bis Samstag. Damit hast du 6 volle Fasten- und Wandertage zur Verfügung. Uns ist diese vollständige Woche wichtig, denn gerade die letzten Fastentage werden von vielen Teilnehmerinnen und Teilnehmern als besonders angenehm erlebt.

Beim Vergleich verschiedener Angebote lohnt es sich, genau hinzuschauen: Manche Fastenwanderwochen dauern lediglich 6 Übernachtungen, beispielsweise von Sonntag bis Samstag. Bei uns bekommst du bewusst eine Nacht und einen Programmtag mehr.

Warum sind uns 7 Übernachtungen wichtig?

Die ersten ein bis drei Fastentage sind für viele Menschen noch von der Umstellung auf den Fastenstoffwechsel geprägt. Gerade Fastenanfänger können in dieser Phase beispielsweise Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hunger oder ein vorübergehendes Leistungstief erleben.

Nach einigen Tagen hat sich der Körper zunehmend an die Fastensituation angepasst. Beim längeren Fasten werden die Fettreserven verstärkt zur Energiegewinnung genutzt und es werden vermehrt Ketonkörper gebildet. Auch zelluläre Prozesse wie die Autophagie werden im Zusammenhang mit Fasten erforscht.

Gerade deshalb möchten wir die Fastenwoche nicht dann beenden, wenn sich viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer besonders gut an das Fasten gewöhnt haben.

Auch am letzten vollen Tag wird gewandert

Unser zusätzlicher Tag ist kein reiner Abreisetag. Auch am letzten vollen Fastentag gehen wir gemeinsam wandern und geniessen noch einmal die Bewegung und die Schweizer Natur.

Viele Teilnehmerinnen und Teilnehmer erleben gerade die letzten Tage als besonders schön: Der anfängliche Respekt vor dem Fasten ist verschwunden, der Tagesrhythmus hat sich eingespielt und es entsteht häufig ein besonderes Gefühl von Leichtigkeit, Klarheit und Stolz auf das Erreichte.

Beim Preisvergleich die Anzahl der Übernachtungen beachten

Wenn du die Preise verschiedener Fastenwander-Angebote in der Schweiz vergleichst, empfehlen wir deshalb, nicht nur auf den Gesamtpreis zu schauen.

Achte darauf, ob 6 oder 7 Übernachtungen enthalten sind, wie viele volle Fasten- und Wandertage angeboten werden und welche Betreuung und Leistungen im Preis eingeschlossen sind.

Kurz gesagt: Unsere Fastenwanderwochen dauern von Samstag bis Samstag mit 7 Übernachtungen und 6 vollen Fasten- und Wandertagen. Diese vollständige Woche ist für uns ein wichtiger Bestandteil unseres Konzepts – denn wir möchten dem Fasten, dem Wandern und vor allem auch der Erholung genügend Zeit geben.

Wer leitet die Fastenwanderwochen in der Schweiz?

Unsere Fastenwanderwochen in der Schweiz werden von Patrizia Wechsler und Canan Studer persönlich begleitet. Wir sind während der gesamten Woche für unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer da – beim Fasten, beim Wandern und bei allen Fragen, die während einer solchen Auszeit entstehen. Ein grosser Vorteil unseres Konzepts: Wir sind zu zweit in der Leitung. Dadurch können wir individuell auf die Gruppe eingehen und beim Wandern häufig unterschiedliche Leistungsniveaus berücksichtigen.

Patrizia Wechsler – Fastenleitung, Ernährung und Gesundheit

Patrizia Wechsler leitet Fastenwanderwochen seit 2016 und bringt langjährige Erfahrung in der Begleitung von Fastenden und Wandergruppen mit.

Sie ist unter anderem ärztlich geprüfte Fastenleiterin, Ernährungscoach, Vitalstoffberaterin und ESA-Wanderleiterin. Weiterbildungen in den Bereichen Darmgesundheit, Omega-3, Waldbaden und Shibashi Qi Gong ergänzen ihre Erfahrung.

Während der Fastenwanderwochen ist Patrizia insbesondere für die Fastenbegleitung sowie die Vermittlung von Wissen rund um Fasten, Ernährung und Gesundheit verantwortlich. Ihr ist wichtig, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich und vor allem alltagstauglich weiterzugeben.

Canan Studer – professionelle Wanderleitung

Canan Studer ist zertifizierte Wanderleiterin und begleitet unsere Fastenwanderwochen mit viel Erfahrung, Ruhe und Freude an der Natur.

Gemeinsam planen und führen wir die täglichen Wanderungen. Da wir mit zwei Wanderleiterinnen unterwegs sind, können wir die Gruppe häufig aufteilen: Eine Gruppe kann sportlicher oder etwas länger wandern, während die andere gemütlicher unterwegs ist.

Und manchmal gehört auch Vali, Canans vierbeiniger Wanderbegleiter, zu unserem Team.

Persönliche Betreuung statt anonymer Gruppenreise

Uns ist wichtig, dass unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer wissen, wer sie während einer Fastenwanderwoche begleitet. Deshalb arbeiten wir bewusst mit überschaubaren Gruppen und sind während der gesamten Woche persönlich präsent.

Fasten kann sehr individuell erlebt werden. Manche Menschen fühlen sich vom ersten Tag an hervorragend, andere benötigen während der Umstellung etwas mehr Unterstützung. Durch unsere Erfahrung mit Fasten, Gesundheit, Ernährung, Wandern und Gruppenleitung können wir viele Situationen gut einschätzen und individuell begleiten.


Kurz gesagt: Hinter Fastenwandern mit Patrizia stehen zwei erfahrene Leiterinnen mit unterschiedlichen, sich ergänzenden Kompetenzen: Patrizia Wechsler mit dem Schwerpunkt Fasten, Ernährung und Gesundheit und Canan Studer mit dem Schwerpunkt professionelle Wanderleitung. Gemeinsam möchten wir dafür sorgen, dass du dich während deiner Fastenwanderwoche persönlich betreut, gut aufgehoben und mit Freude unterwegs fühlst.